Der Simmernhof - Flussgeflüster an der Naab
Oberstaufen – Allgäu
[16.03.2026]
In Mossendorf bei Burglengenfeld ticken die Uhren ein wenig anders – nämlich im Rhythmus der Strömung. Wer am Simmernhof Urlaub macht, merkt schnell: Das Leben hier ist untrennbar mit dem Wasser des Flusses Naab verbunden. Urlaubsglück findet man hier im Ruderboot, auf dem SUP oder mit der Angelrute in der Hand.
Barbara Weiherer kennt die Naab schon ihr Leben lang. Denn der Fluss fließt direkt an ihrer Haustüre vorbei. „Der Fluss begleitet uns jeden Tag. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Von Januar bis Dezember“, sagt die Gastgeberin vom Simmernhof in Mossendorf. Das kleine Dorf liegt in der Nähe von Burglengenfeld in der Oberpfalz. Barbara sagt übrigens nicht Naab, sondern in echtem Oberpfälzerisch „Noo“ zu „ihrem“ Fluss. Dieser stille Begleiter ist immer in Bewegung. Und bietet weit mehr als nur eine schöne Aussicht. Die „Noo“ ist für Einheimische und Urlaubsgäste Spielplatz, Ruhepol und Abenteuerrevier zugleich.
Highlights des Hofes
Bademöglichkeit
Frühstück
Brötchenservice
Streichel- und Kleintiere
Mitarbeit am Hof möglich
Urlaub mit dem Hund
Nachhaltigkeit am Hof







Zwischen Angelglück und Paddelspaß
Es gibt Orte, da bestimmt nicht der Terminkalender den Takt, sondern die Strömung. Der Simmernhof in Mossendorf bei Burglengenfeld ist so ein Ort. Für manche Gäste beginnt die Entschleunigung schon frühmorgens – vor Sonnenaufgang. Wenn der Morgennebel noch über dem Wasser tanzt, sitzen immer schon eine Handvoll Angler geduldig und regungslos am Flussufer. Hier, wo Hecht, Zander und Waller zuhause sind, ist die Welt noch in Ordnung. Mehr als um den Fang geht es den Anglern um dieses meditative Starren auf die Wasseroberfläche, bis ein Fisch anbeißt. Oder auch nicht.
Wer es aktiver mag, wechselt die Perspektive. Das Stand-Up-Paddle, kurz: SUP genannt, hat auf dem Simmernhof längst Einzug gehalten. Es hat schon was Hochherrschaftliches, stehend auf dem Board an den Schilfgürteln vorbeizugleiten und die Natur aus einem Winkel zu betrachten, der jedem Fußgänger an Land verwehrt bleibt. Und SUPen kann einfach jeder!
Für die etwas traditionellere Fortbewegung liegen die Kähne am hofeigenen Steg bereit. Eine Kahnfahrt auf der Naab ist wie eine Zeitreise – das sanfte Plätschern der Ruder ist das einzige Geräusch, das die Idylle unterbricht. Hier auf der Naab wird man nicht geschoben, hier fließt man mit.

Ein Paradies für kleine und große Entdecker
Trotz der Liebe zum Wasser ist der Simmernhof ein waschechter Bauernhof geblieben. Wenn die Arme vom Paddeln schwer werden, wartet an Land ein vielseitiges und abwechslungsreiches Kontrastprogramm. „Wir haben eine Spielscheune mit Riesentrampolin und viele Streicheltiere“, erzählt Barbara Weiherer.
Während die Eltern vielleicht noch ein wenig auf dem Steg verweilen und den Blick über die Naab schweifen lassen, jagen die Kids auf dem Trampolin in der Spielscheune nach dem nächsten Höhenrekord oder kraulen den flauschigen Kleintieren am Hof die Ohren.
Hier ist er wirklich zu finden: der Himmel auf Erden – direkt am Wasser.
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